
Veröffentlicht 26. Februar 2026
von Wiebke Jakob
Datenintegration mit der Lobster Plattform: Datenvielfalt effizient managen
Unternehmen stehen heute vor einer zentralen Herausforderung: Datenvolumen, Quellen und Formate wachsen rasant – oft schneller, als Systeme und Prozesse mithalten können. Ob Logistik, Industrie, Handel oder Energieversorgung: Überall müssen komplexe Datenflüsse zuverlässig verknüpft und bedarfsgerecht nutzbar gemacht werden. Genau hier setzt Datenintegration mit der Lobster Plattform an. Sie ermöglicht es, heterogene Systeme zu verbinden, Prozesse zu automatisieren und Transparenz über gesamte Wertschöpfungsketten hinweg sicherzustellen.
Herausforderungen in der modernen Datenintegration
Viele Unternehmen arbeiten mit unterschiedlichen Anwendungen, proprietären Schnittstellen und inkonsistenten Formaten. Das führt zu manuellem Aufwand, Medienbrüchen, fehlender Geschwindigkeit und eingeschränkter Transparenz. Besonders EDI-Projekte geraten dadurch ins Stocken: Mappings werden komplexer, Standards fehlen, Integrationen dauern länger als geplant.
Die Frage lautet daher branchenübergreifend: Wie lassen sich Systeme, Datenquellen und Partner so verbinden, dass Informationen zuverlässig und automatisiert fließen?
Integration in der Praxis: Projekte und Erfahrungen
Unser Team von der HEC setzt seit vielen Jahren auf die Low-Code-/No-Code-Ansätze der Lobster Plattform. Sie ermöglichen es, Geschäftsprozesse ohne tiefgreifende Programmierung zu digitalisieren und flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Das beschleunigt Projekte, reduziert Komplexität und schafft eine skalierbare, zukunftsfähige Infrastruktur.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie die Plattform in der Praxis funktioniert – und welche Effekte sie erzielt.
Praxisbeispiel 1 – Integriertes Agentur- und Reedereisystem bei PWL
Die PWL Gruppe, ein maritimer Dienstleister, benötigte eine Lösung, um Aufgaben rund um Schiffsabfertigung, Dokumentation und Abrechnung zentral zu steuern. Viele Abläufe waren verteilt, teils manuell und wenig transparent.
- Problem: Hoher manueller Aufwand, fragmentierte Prozesse
- Lösung: Bündelung der Daten über Lobster_data sowie modellierte Workflows und Visualisierung in Lobster_pro
- Ergebnis: Weniger Medienbrüche, schnellerer Informationsfluss, höhere Transparenz für Mitarbeitende und Kund:innen
Praxisbeispiel 2 – Schnittstellenerweiterung für europaweiten Logistikdienstleister
Ein führender Logistikdienstleister in Deutschland, Belgien und Polen benötigte eine umfassendere Integration der Telematikplattform YellowFox.
- Problem: Die bestehende Schnittstelle deckte firmenspezifische Anforderungen nicht ab
- Lösung: Ganzheitliche Erweiterung der Schnittstelle über Lobster_data
- Ergebnis: Reibungslose Integration, erweiterter Funktionsumfang, optimierte Prozessabwicklung
Praxisbeispiel 3 – Automatisierter Nachrichtenaustausch in der Automobillogistik
Der internationale Logistikdienstleister Duvenbeck wollte Buchungsanfragen, Bestätigungen und Statusmeldungen automatisieren, um mehr Transparenz in der Lieferkette zu schaffen.
- Problem: Manueller Nachrichtenaustausch, Verzögerungen und fehlende Transparenz
- Lösung: EDIFACT-basierter Datenaustausch über Lobster_data inklusive Mapping, Validierung und automatisiertem SFTP-Transfer
- Ergebnis: Durchgängige Automatisierung, zuverlässige Buchungsprozesse, höhere Prozessqualität ohne zusätzliche Lizenzkosten
Praxisbeispiel 4 – IT/OT-Konvergenz in der Industrie
Industrieunternehmen arbeiten häufig mit getrennten Datenwelten: ERP, MES und Planungssysteme auf der IT-Seite sowie Maschinen, IoT-Sensorik und Steuerungen auf der OT-Seite.
- Problem: Fragmentierte Daten erschweren Szenarien, Simulationen und Echtzeitentscheidungen
- Lösung: Zusammenführung von Maschinen-, OT- und IT-Daten über die Lobster Plattform
- Ergebnis: Einheitliche Datenbasis, automatisierte Analysen, geringere Stillstandszeiten und flexible Erweiterbarkeit
Datenintegration mit der Lobster Plattform verstehen
Die Lobster Data Platform vereint seit Version 25.0 alle Funktionen für Daten- und Prozessdigitalisierung in einer integrierten No-Code-/Low-Code-Lösung. Unternehmen können damit:
- Systeme und Protokolle verbinden
- Workflows automatisiert ausführen
- Datenflüsse ohne Programmierung selbst gestalten
- Plattformen skalierbar ausbauen
So entsteht eine moderne Basis, um digitale Prozesse eigenständig weiterzuentwickeln und Medienbrüche nachhaltig zu eliminieren.
Welche Branchen profitieren besonders?
- Logistik: Einheitliche Supply-Chain-Daten, automatisierte Transportprozesse
- Industrie: Verknüpfte Produktions- und Planungssysteme
- Handel: Nahtlose Integration von Lieferanten-, Warenwirtschafts- und Online-Daten
- Energie: Automatisierte Messdaten, Abrechnung und Reporting
Typische Verbesserungen in Projekten
Unternehmen erzielen regelmäßig:
- Zeitersparnis durch automatisierte Abläufe
- Deutlich weniger Fehler durch standardisierte Schnittstellen
- Reduzierte operative Kosten
- Höhere Mitarbeiter:innenzufriedenheit
- Skalierbarkeit für neue Partner:innen, Formate und Prozesse
- Schnellere Reaktion auf Kund:innenanforderungen
- Verbesserte Datenqualität und Compliance
Ausblick: Warum Datenintegration jetzt entscheidend ist
Industrie 4.0, IoT, KI-basierte Prozessoptimierung, neue regulatorische Anforderungen wie der EU Data Act und der hohe Anteil an Legacy-Systemen erhöhen den Druck auf Unternehmen, Daten integriert nutzbar zu machen.
Hier wird deutlich: Datenintegration mit der Lobster Plattform ist ein zentraler Hebel, um bestehende Prozesse zu optimieren und gleichzeitig neue digitale Geschäftsmodelle zu ermöglichen – unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße.
Dein Experte:
Heiko Müller verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Digital Business. Der studierte Elektroingenieur hat bei der HEC Softwareprojekte in verschiedenen Branchen wie Logistik, Handel, Produktion und Energie sowohl bei Corporates als auch bei Start-ups von der Konzeption bis zur Umsetzung begleitet. In der Logistik ist er bestens vernetzt, unter anderem durch seine Position als Regionalgruppensprecher der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Seit einigen Jahren engagiert er sich zudem für die Entwicklung neuer IoT-Lösungen.
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